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Das baggermuseum erlebt

Die Mitglieder des Top Clubs trafen sich am letzten Samstag bei der Schule Bogen. Mit dem FC-Bus und Privatautos fuhren sie nach Fisibach zum Ebianum, das im letzten Jahr 65’000 Eintritte verzeichnete und als eines der grössten Museen im Aargau gilt.

Auf dem Rundgang durch das Museum wurde die Gruppe durch Marcel begleitet. Marcel, seit 1969 in der Firma, ein Allrounder und heute ein Spezialist für alle Fälle, wusste auf alle Fragen gute Antworten.

Vom einfachen Bauernbetrieb zur grossen Unternehmung

Marcel schilderte eindrücklich den langen Weg der Firma Eberhard. Er zeigte Bilder des Bauernhofes beim heutigen Flughafen Kloten. Die Maschinen blieben im Moor stecken, weil sie zu schwer waren. Schon dort zeigte sich der Pioniergeist der Eberhards. Sie verbesserten die Maschinen, so dass sie nicht mehr stecken blieben und fingen mit dem Strassenbau an. 

Rückschläge gab es immer wieder, so zum Beispiel, als die Firma in der Wüste in Libyen, einen Auftrag annahm und eine Strasse durch die Wüste baute. Aus den geplanten sechs Monaten wurden mehr als zwei Jahre. 

Dank Grossaufträgen und viel Innovation konnte sich die Firma immer vergrössern und das Wissen weitergeben. Sicher kennen alle das grosse Kiesabbaugebiet bei Weiach. Vor Jahren wurde dort sogar die Kantonsstrasse verlegt, so dass weiterhin Kies abgebaut werden konnte.

Wenn am Flughafen Zürich eine neue Landebahn gebaut oder eine ältere saniert werden musste, war die Firma Eberhard zur Stelle.

Auch an der Sanierung der Sondermülldeponie Kölliken war die Firma von 2007 bis 2017 massgeblich beteiligt. Verschiedene gepanzerte Beobachtungsfahrzeuge mit Spezialausrüstung standen im Einsatz. Die vierte Generation der Familie Eberhard forscht in der Recyclingbranche, die immer wichtiger wird.

Ebianum – nicht nur ein Baggermuseum

Das Ebianum ist gleichzeitig ein grosses Eventlokal mit einer Kapazität bis zu 750 Personen. Das Ebianum ist auch ein Kinderparadies: Die Kinder dürfen auf die Bagger und Lastwagen klettern und sich als Lastwagenfahrer und Baggerführer fühlen. Zudem gibt es verschiedene Sandkästen mit verschiedenen Baggern, Lastwagen und Traktoren. Deshalb finden dort auch viele Kindergeburtstage statt. Regelmässige Sammlerbörsen und Historic-Tage vervollständigen das Angebot.

Nachtessen und gemütliches Beisammensein im Sänneloch

Danach fuhr die Gruppe wieder zurück nach Döttingen, genauer hinauf ins Sänneloch zum Bauernhof von Tanja und Rolf Knecht. Nach dem Apéro war die Holzkohle im Kanalgrill heiss und das Buffett für das Nachtessen aufgebaut. So konnten alle die feinen Fleischstücke grillieren und die leckeren Salate aus dem Hause Köferli geniessen. Nach dem Dessertbuffet und feinen Weinen wurde der Abend für die einen sehr lang. Die Mitglieder freuen sich auf den nächsten Anlass vom 06. September und der Vorstand des FC Döttingen bedankt sich bei den Mitgliedern des Top Club 54 für ihre Unterstützung.

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