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Schiefertafelmuseum Elm

Bei schönstem Wetter machte sich der Top Club auf den Weg nach Elm, um gemeinsam einen abwechslungsreichen und geselligen Tag zu verbringen. 25 Teilnehmer genossen die Fahrt mit dem Car in Richtung Glarnerland, das Sernftal hinauf nach Elm. Viele waren noch gar nie, andere schon lange nicht mehr in Elm gewesen.

ps/ Nach der Ankunft in Elm und einem kurzen Spaziergang, bei dem die schönen Häuser und das Martinsloch fotografiert wurden, startete das Programm mit einem Berg-Apéro im Hotel Elmer. So konnten sich alle freudig auf den Tag einstimmen.

Interessante Führung im Schiefertafelmuseum

Ausführlich und mit grossem Fachwissen berichtete der Führer Ruedi Rhyner, natürlich ein waschechter Elmer, über die Anfänge des Schieferabbaus. Die Schulpflicht wurde eingeführt, viele neue Tafeln wurden benötigt und die Einwohner von Elm witterten ihre Chance mit dem Abbau von Schiefer. Leider wurde der Bergbau unprofessionell betrieben und endete 1881 mit dem Bergsturz auf Elm mit über 100 Toten. Später wurde der Schiefer in Engi professionell abgebaut. Die Fabrik in Elm bestand bis 1980, wobei in den letzten Jahren nur noch Jasstafeln und Souvenirs produziert wurden.

Ruedi Rhyner führte der Gruppe alle Maschinen vor und erklärte ihre funktionsweise. Diese Maschinen sind heute alle über 100 Jahre alt und alles Prototypen, erbaut von den Arbeitern und Mechanikern aus Elm. «Die waren aber clever», war der allgemeine Kommentar.

Mittagessen im Hotel Elmer

Im Anschluss durfte natürlich ein feines Essen nicht fehlen: «Salat,Schnitzel Fridolin mit einer Schabzigersauce und Beilagen, zum Dessert einen Coup Bananito», danach waren alle satt. 

Der Tag zeigte, dass beim Top Club 54 die Geselligkeit und Kameradschaft im Vordergrund steht, unter dem Motto «Sport, Kultur und Geselligkeit» werden die Anlässe organisiert. Der Club besteht seit 2006 und die Mitglieder durften schon an mehr als 40 Anlässen teilnehmen.

Auf der Heimfahrt bedankten sich der FC-Präsident Rolf Knecht bei den Mitgliedern für ihre langjährige finanzielle Unterstützung und dem Organisator Peter Senn für die immer wieder neuen Ideen für die Ausflüge. Zum Schluss bekam der Chauffeur Marcel von Suter-Reisen einen kräftigen Applaus für seine sichere und angenehme Fahrt.

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